STAUDT Klaus

Peinture
Né(e) en :1932
Nationalité :Allemagne
Henrich Seliger S5R.77 A
D-60528 Frankfurt - Allemagne
Tél. 069-66160452
atelier@klausstaudt.de

Einheit in der eweiheit - 2008 - Holz, acryl, plexiglas 85x85x6,5

Weiß ist die Botschaft der Helligkeit und der Immaterialität. Weiß ist offen für Licht und verändert sich mit seiner Strahlung. Weiß ist Schweigen, ist Stille. Seine Neutralität reagiert auf Einflüsse, beansprucht keine Macht. Weiß ist die „unbeschriebene", allen Wirkungen offene, ungerichtete und in keinen Dienst gestellte Farbe.
Weiß macht gleichsam alle Farben undichter, es zerstreut ihre Substanz und durchlichtet sie ohne sie jedoch zu erwärmen. Weiß ist nicht dasselbe wie Licht. Das Licht ist hell und das Weiß ist hell. Aber umgekehrt ist nicht das Helle und das Licht weiß. Weiß ist eine Sinnesqualität, das Helle ein Lichtelement.

Klaus Staudt
(Das Bild als Denkmodell
Klaus Staudt über Klaus Staudt, Speyer 2007)
1932
geboren in Otterndorf, Niederelbe

1954-59
Studium der Medizin in Marburg / Lahn
Besuch der Dokumenta 2

1959-63
Studium der Malerei bei Ernst Geitlinger,
Akademie der Bildenden Künste München

1960
Mit Gerhard von Graevenitz und Jürgen Morschell Begründer der galerie nota in München

Weiße serielle Holzreliefs

1961
Begegnung mit Josef Albers in Ulm
Studienfahrt nach Spanien

1963
Mitglied der "nouvelle tendence"
Besuch der Biennale in Venedig
Studienfahrt nach Paris und Spanien

1963-67
Meisterschüler und Assistent bei Ernst Geitlinger
und Georg Meistermann, Akademie der Bildenden
Künste, München

1964
Mit Dieter Hacker Organisation und Durchführung der Vortragsreihe „studium ästheticae novae".
München

1964
Raum-Schatten-Reliefs
Zwei-Schichten-Reliefs

Beton-Wand-Relief
Schulzentrum Tostedt (Niedersachsen)

1965
Publikation des Buches „Drei Probleme aus
der Informationsästhetik" (mit einem Siebdruckblatt von K.S.), München

Organisation der Ausstellung „klasse professor
ernst geitlinger", Akademie der Bildenden Künste
München

1967
Berufung an die Werkkunstschule Offenbach am Main für den Bereich Grundlehre.

Hängende Doppelreliefs

1968-72
Farbig-transparente Objekte

1969
Erste Multiples

1970
Mitarbeit bei der Umwandlung
der Werkkunstschule in die Hochschule für Gestaltung (Kunsthochschule des Landes Hessen)

Seit 1970
Konstruktive Zeichnungen

1970-74
Mitglied der Sachverständigenkommission an
der Hochschule für Gestaltung

1971
Studienfahrt nach Spanien und Marokko

1973
Objekte mit weißgetrübtem Plexiglas



1974-85
Konzeption und Aufbau der Sammlung konkreter Kunst des Landkreises Cuxhaven und Mitarbeit an deren Präsentation

1974-94
Professur an der Hochschule für Gestaltung
1975
Klaus Staudt
Lineare Notizen zu meinen Zeichnungen
Buch 3 der edition.e dinkelscherben

Seit 1977
Freistehende Plastiken (Schichtenreliefs)
Bis 1980
Lineare Zeichnungen auf der Grundlage von regelmäßigen und unregelmäßigen Netzstrukturen

ab 1980
Gitter-Schatten-Reliefs (Schattengitter)

Unter dem Eindruck der Gitter-Schatten-Reliefs
entstehen lineare Zeichnungen durch die innere
und äußere Beschreibung einer Fläche und durch
Teilungen und Verschiebungen von Flächen

1983/84
Doppel-Relief-Fenster
Haus Dr. Gudrun und Dr. Arno Geis

1984
Veröffentlichung des Werkverzeichnisse
Klaus Staudt 1960-1984, Saarbrücken

Erste Holzplastik

1985
Ziegel-Relief-Wand
Hommage an Dr. Herbert Augert, Museum für Moderne Kunst Otterndorf / Elbe



1986
2 Wandreliefs „Satellit" und „Kosmos"
Deutsches Wetteramt Offenbach am Main


1986-97
Mitarbeit an der Erweiterung der Sammlung konkreter Kunst des Landkreises Cuxhaven

1987
transluzide weiß-farbige Streifen-Reliefs
erste Stahlplastik

1990/91
Lichtstele „dem Licht entgegen"
DaimlerChrysler
Stuttgart-Möhringen

1991
Veröffentlichung des Kataloges
Klaus Staudt
Zeichnungen 1985-1990, Saarbrücken

Lichtprisma Oberpostdirektion Bremen

1992
Ehrenpreis der 5.Internationalen Triennale für Zeichnung, Wroclow

Lichtwand Finanzamt Offenbach am Main

Ab 1992
Lineare Zeichnungen mit Parallelverschiebungen
und deren Unterbrechungen

1996
orthogonale und diagonale Struktur-Reliefs

Schatten-Relief-Wand „Merkur"
Dresdner Bank AG Offenbach am Main



„Bockenheimer Stele"
Kreditanstalt für Wiederaufbau Offenbach am Main

1998
Neun gesandstrahlte Glaswände „Helios" und blaue Licht-Stehlen-Wand „Treptowers"
Casino, Allianz AG Berlin

1999
Klaus Staudt Werkverzeichnis 1960-1999,
Saarbrücken

12-teiliges Wandrelief „Zyclus"
Eingangsbereich Landesamt für Umweltschutz Augsburg

2001
polygonale Objekte

Transparente Plexiglaswand „In Erinnerung"
Im Haus Dr. Helmut und Inge Becker, Berlin

Lichtstehle „Fluidum"
Arthur Anderson, Stockholm

2003
vermehrt Zeichnungen mit Winkelprogressionen
Serie von zwölf Zeichnungen zu den Quadrathuldigungen von Josef Albers
(Albers Foundation, Bethany)

10 farbige Wandobjekte „Planeten"
Immobiliencenter Sparkasse Vorderpfalz, Ludwigshafen am Rhein

Großes Wand-Triptychon „Athos"
Privatsammlung Sindelfingen

2003/2004
Artist in Residence
Josef und Anni Albers Foundation, Bethany


2004
Objekte mit bipolaren Netzstrukturen

Große Lichtstehle „Über die Grenzen hinaus"
Privatsammlung Sindelfingen

2005
Besuch der Donald Judd Foundation
in Marfa/Texas

10 gesandstrahlte Glasfenster „Huldigung an das Licht" im großen Weiheraum der freireligiösen Gemeinde Offenbach am Main

2006
Gastaufenthalt, Villa Concordia Bamberg
Serie von linearen Zeichnungen mit
bipolaren Netzstrukturen (Bamberg-Zyklus)

2007
Veröffentlichung des Kataloges
Klaus Staudt
Amerikanische Zeichnungen
Josef Albers Museum Quadrat Bottrop

Veröffentlichung des Buches
Das Bild als Denkmodell
Klaus Staudt über Klaus Staudt
Kunstverein Speyer

2008
Auftrag für die Großplastik „Castello"
Privatsammlung Sindelfingen